Kurkuma als Gewürz zum Kochen
Am besten entfaltet Kurkuma seine Wirkung und sein Aroma durch Erhitzen. In der Küche wird das Gewürz als Pulver oder als Wurzel verwendet und schmeckt im Vergleich zu Ingwer eher mild-würzig und leicht erdig. Besonders auffällig ist seine, dem Safran ähnliche, gelbe Farbe, die sogar als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie genutzt wird. Deshalb ist bei der Verarbeitung Vorsicht geboten, denn Kurkuma färbt nicht nur Lebensmittel strahlend gelb. Auch die Haut nimmt bei Berührung die hartnäckige Farbe auf, weshalb es sich empfiehlt, mit Handschuhen zu arbeiten. Sollten die Finger, oder die Kleidung doch mal etwas von der Farbe abbekommen bleicht die Sonne die Farbe wieder aus, da diese besonders lichtempfindlich ist. Was die Wenigsten wissen: Kurkuma muss nicht immer gelb sein. Die „Zitwerwurzel“ wird auch weißer Kurkuma genannt, duftet nach Ingwer und Mango und wird besonders für die Parfüm- und Likörherstellung genutzt.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Kurkuma
Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Kurkuma
Für die Verwendung von Kurkuma zu Hause kann mit Pulver oder der Wurzel gearbeitet werden. Diese wird, wie bei Ingwer, meist einfach geschält und fein gerieben. Bei Bio-Wurzeln kann die Schale auch mitverarbeitet werden. Tipp aus der Küche: Wer doch lieber mit dem geschälten Produkt arbeitet, kann die Schale ganz einfach mit einem Löffel abkratzen.
Auch als Paste für Curry oder die sogenannte „Goldene Milch“ kann Kurkuma verwertet werden. Dafür wird dieser mit Wasser vermischt und solange reduziert bis eine dickflüssige Masse entsteht, die im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Am besten kann das Gewürz übrigens in Kombination mit schwarzem Pfeffer im Blutkreislauf aufgenommen werden und schmeckt auch hervorragend als Tee.